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PROSTATAVERGRÖßERUNG

Was sind BPH, BPE und BPO?

Das gutartige Wachsen der Prostata wird benigne Prostatahyperplasie (BPH) genannt und betrifft an und für sich alle Männer ab einem gewissen Alter in bestimmtem Maße. In der Regel treten Erkrankungen der Prostata bei Männern ab dem. 50. Lebensjahr auf. Verantwortlich dafür sind hormonelle Veränderungen, die im fortgeschrittenen Alter auftreten. In ca. 50% dieser Männer, kann die BPH eine benigne Prostatavergrößerung (BPE, vom englischen „enlargement“) führen. Als Folge dieser Vergrößerung kann der Harnabfluss behindert werden, dieser Zustand wird als benigne Prostataobstruktion (BPO) bezeichnet. In rund der Hälfte aller Männer mit BPE entwickelt sich früher oder später eine BPO. Die Unterscheidung dieser drei Zustände ist für Laien oft sehr verwirrend und nachdem sie sich sehr ähnlich sind, werden die Namen oft synonym verwendet. Nichtsdestotrotz ist die benigne Prostatavergrößerung in all ihren möglichen Erscheinungsformen eine häufig diagnostizierte Erkrankung. Wichtig ist es zu wissen, dass es eine klare Abtrennung zu Prostatakrebs gibt. Selbst ohne Therapie kann eine BPE sich niemals zu Prostatakrebs entwickeln. Es kann allerdings passieren, dass eine benigne Prostatavergrößerung und ein Krebs parallel entwickeln.

Die Symptome, die den unteren Harntrakt betreffen, werden oftmals von den Betroffenen als sehr störend empfunden. Die Probleme sind dadurch bedingt, dass die vergrößerte Vorsteherdrüse auf die Harnröhre und die Blasenöffnung drückt, da sie zu beiden in sehr engem Kontakt steht.

Die Symptome können schwach ausgeprägt sein uns von häufigem Wasserlassen bis hin zu Schwierigkeiten der vollständigen Blasenentleerung führen. Die Entleerung der Blase erfolgt dann mit Unterbrechungen oder in Form eines schwachten Träufelns und oftmals ist sie nur durch angestrengtes Pressen möglich. Ein weiteres Problem ist die sogenannte Nykturie, ein einmaliges oder vermehrtes nächtliches Aufwachen mit Harndrang. Ein sehr starker Harndrang, der oftmals nicht unterdrückbar ist, kann als Konsequenz einen unfreiwilligen Harnverlust haben (Inkontinenz).  Die beschrieben Symptome der BPE werden auch als männliche LUTS ( aus dem Englischen: „lower urinary tract symptoms“, übersetzt „Symptome des unteren Harntraktes“) bezeichnet. LUTS müssen aber nicht immer durch eine benigne Prostatavergrößerung bedingt sein, es gibt auch andere Erkrankungen die ebenfalls zu LUTS führen können.  Viele Patienten finden sich aber mit diesen Problemen ab und akzeptieren, dass sie zum normalen Altersprozess gehören so wie der Rückgang der Mobilität oder leichten Gedächtniseinbußen. In diesen Fällen kann es auch sein, dass es keinerlei Bedürfnis für eine Behandlung gibt.

 

Haben die Symptome jedoch einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität und schränken sie die Betroffenen sehr ein, kann eine Therapie hilfreich sein.

 

Medikamentöse Behandlung

Eine Therapie mit Medikamenten zur Behandlung der LUTS kommt dann in Frage, wenn die Symptome als störend empfunden werden und zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Es stehen unterschiedliche Medikamentengruppen für die Behandlung der BPH zur Verfügung und sollten nach einer ausführlichen Untersuchung mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Gemeinsam kann ein passender Therapieplan erstellt werden.

Operative Behandlung

Das Hauptziel einer Operation ist die Verbesserung des Harnflusses und Minderung der störenden Symptome, um die Lebensqualität des Betroffenen zu verbessern. Es gibt diverse Operationsverfahren und es gilt herauszufinden, welche für den Patienten in Frage kommt.

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